Das Emissionshaus
News
4. Oktober 2011

Leistungsbilanzen 2010

1. Oktober 2009

Leistungsbilanzen 2008

3. März 2009

Flotte auch 2008 auf Kurs

  Kontakt

Norddeutsche Vermögensanlage
GmbH & Co. KG
Rolandsbrücke 4
D-20095 Hamburg
Telefon: +49(0)40/33 30 13-811
Telefax: +49(0)40/33 30 13-876
E-Mail: info@norddeutsche.de


Sie fragen – wir antworten!

Wenn Sie die Antwort auf Ihre Frage vermissen, schreiben Sie uns gern eine E-Mail.


Sind Schiffsbeteiligungen ein Produkt der Neuzeit?

Schiffsbeteiligungen sind unternehmerisch geprägte renditeorientierte Kapitalanlagen. Bereits vor Jahrhunderten war es üblich, dass Investitionen in Seeschiffe aufgrund ihrer hohen Kapitalintensität nicht vom Reeder allein durchgeführt wurden, sondern dieser zur Finanzierung weitere finanzkräftige Geldgeber aus dem nahen Umkreis im wahrsten Sinne des Wortes "mit ins Boot holte". Auch heute hat die Schiffsbeteiligung als Finanzierungsform und Kapitalanlage nach wie vor eine große Bedeutung. Vor dem Hintergrund der hohen Investitionsvolumina sind immer weniger Reedereien in der Lage, neue Schiffstonnage auf eigene Rechnung in Auftrag zu geben. Damit eröffnet sich Kapitalanlegern die Möglichkeit, als Mitunternehmer im Rahmen einer Schiffsbeteligung an den sehr guten Renditechancen von Schifffahrtsinvestitionen zu partizipieren.


Wie erfolgt der Beitritt zu einer geschlossenen Kapitalanlage?

Am Anfang steht die unterschriebene Beitrittserklärung, die wir nach Eingang und Erfassung an den Treuhänder weiterreichen. Nach Ablauf der Widerrufsfrist wird der Beitritt rechtsverbindlich.


Wie erfährt der Anleger, ob seine Beitrittserklärung angenommen worden ist?

Jeder Anleger erhält vom Treuhänder eine schriftliche Annahmebestätigung, mit der in der Regel auch die Anforderung der Einzahlungsrate zugesandt wird.


Nach welchen wirtschaftlichen Phasen unterscheidet man eine Schiffsbeteiligung?

Investitionsphase, Betriebsphase, Veräußerungsphase.


Welche betrieblichen Ausgaben entstehen in der Investitionsphase einer Schiffsbeteiligung?

  • Bau- oder Kaufpreis des Schiffes inkl. Finanzierungskosten und Bauaufsicht
  • Einwerbung und Platzierung des Eigenkapitals
  • Projektierung, Konzeption, Finanzierungsvermittlung
  • KG-Gründung, Rechts- und Steuerberatung, Mittelverwendungskontrolle und Prospektbeurteilung
  • Einrichtung der Treuhandverwaltung


Was zeichnet die Betriebsphase einer Schiffsbeteiligung aus?

In der Betriebsphase erzielt die Gesellschaft Einnahmen aus Charterverträgen. Diese dienen zunächst der Deckung der Ausgaben für den Schiffsbetrieb, der Tilgung des Schiffshypothekendarlehens und der Zahlung der Zinsen. Über die Verwendung der verbleibenden Liquidität (Auszahlung, Sondertilgung oder Zuführung zur Liquiditätsreserve) entscheiden die Anleger auf der jährlichen Gesellschafter-versammlung.


Was sind Sondertilgungen?

Eine Sondertilgung ist ein Betrag, der zusätzlich zur Regeltilgung geleistet wird. Sondertilgungen tragen im besonderen Maße zur Senkung der Zahlungsverpflichtungen bei, da sie die Zinslast nachhaltig verringern. Bei steigenden Zinsen wirken sie sich besonders vorteilhaft auf die dann steigenden Aufwendungen für die nicht fest geschriebenen Darlehensteile aus.


Was zeichnet die Veräußerungsphase einer Schiffsbeteiligung aus?

Eine Schiffsbeteiligung endet mit dem Verkauf des Schiffes. Der Liquidationserlös fließt – nach Abzug der Transaktionskosten – den Anlegern zu. Abhängig vom Verkaufszeitpunkt, der bisherigen Laufzeit und der aktuellen Marktsituation des Schiffes werden hierdurch noch wesentliche Beiträge im Rahmen der Anleger-Profitabilitätsrechnung generiert.


Nach welchen Qualitätsmerkmalen lässt sich ein Fonds beurteilen?

  • Eine nachweislich positive Leistungsbilanz des Emissionshauses und die damit verbundene Stellung im Markt
  • Platzierungsgarantie des Initiators
  • Konservative Fondskalkulation
  • Haftungsgarantie des Initiators für die Prospektangaben
  • Vorlagen eines Prospektprüfungsberichtes
  • BaFin-konformer Emissionsprospekt
  • Gutachten eines vereidigten Sachverständigen über die Angemessenheit des Bau- oder Kaufpreises des Schiffes bzw. der Immobilie
  • Abschluss eines Vertrages mit einem renommierten Charterer bzw. renommierten Mieter

 

Für welchen Anlegertyp sind geschlossene Kapitalanlagen geeignet?

Geschlossene Kapitalanlagen (Fonds) sind unternehmerische Beteiligungen mit Chancen und Risiken. Derartige Fonds sind für Investoren geeignet, die aufgrund ihrer Vermögensstruktur in der Lage sind, den bei einem unerwarteten wirtschaftlichen Verlauf gegebenenfalls eintretenden teilweisen oder vollständigen Verlust ihres eingesetzten Kapitals in Kauf zu nehmen.


Welche Chancen bieten geschlossene Kapitalanlagen dem Anleger?

Die Beteiligung an einem geschlossenen Fonds ermöglicht dem Anleger, sich unternehmerisch an klar definierten Projekten zu beteiligen – gemeinsam mit einer in der Regel überschaubaren Anzahl von Mitgesellschaftern – und an den wirtschaftlichen Erfolgen zu partizipieren.


Wie lange ist der Anleger an seinen geschlossenen Fonds gebunden?

In der Regel sind geschlossene Fonds über 10 bis 20 Jahre konzipiert. Ein individueller Verkauf der Beteiligung ist in der Regel über den Zweitmarkt – zum Beispiel für Schiffsbeteiligungen auf www.nv-zweitmarkt.de – möglich.


Welche Möglichkeiten des Verkaufes der Beteiligung gibt es?

Schiffsfonds stellen ein traditionsreiches Marktsegment der geschlossenen Fonds dar, in das Kapitalanleger in der Vergangenheit bis zu 3 Mrd. Euro investierten. Als unternehmerische Beteiligung gilt die Schiffsbeteiligung dabei als eine langfristige Kapitalanlage. War der Planungshorizont früher 12 Jahre, so hat sich nach Einführung der Tonnagesteuer (§ 5a EstG) die kalkulatorische Laufzeit einer Beteiligung deutlich verlängert.

Geschlossene Fonds sind in der Regel auf das langfristige Engagement ausgerichtet und somit durch eine eingeschränkte Fungibilität der Beteiligungen gekennzeichnet. Dennoch werden auch sogenannte "gebrauchte" Schiffsbeteiligungen seit Jahren gehandelt. Gründe für den Verkauf können Vermögens-auflösungen wegen Todesfall oder Scheidung oder ein akuter Liquiditätsmangel zum Beispiel durch Insolvenz sein.

Schiffsfonds der Norddeutschen Vermögen können auf der eigenen Zweitmarktplattform www.nv-zweitmarkt.de verkauft werden. Dort wird durch ein kontrolliertes öffentliches Bietverfahren eine objektive Preisfindung gewährleistet, die Käufer und Verkäufer maximale Transparenz bietet.  


Fondssuche
Suchbegriff
Callback

Sie haben eine Frage? Wir rufen Sie umgehend zurück. :mehr

Downloads

Hier finden Sie unsere Informationsbroschüren :mehr