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Norddeutsche Vermögensanlage
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Wir setzen Maßstäbe

 

Einleitung | Zahlen im Überblick


Wir setzen bewusst Maßstäbe: In der Qualität der Fonds und in der Transparenz der veröffentlichten Leistungsbilanzen. Bereits 1984 veröffentlichten wir unsere erste Leistungsbilanz, die bis heute im Markt als beispielhaftes Muster zur Erstellung von Leistungsbilanzen herangezogen wird.

Studien und Bilanzen unabhängiger Analysten belegen die Professionalität unseres Hauses gegenüber Anlegern und Vertriebspartnern. Hierzu zählt auch die uneingeschränkte Ausrichtung, durch eine umsichtige Finanzpolitik eine frühestmögliche Entschuldung der Beteiligungsobjekte zu erreichen. Je früher eine Entschuldung der Objekte erzielt werden kann, desto sicherer ist das langfristige Investment. Gerade in schwachen Marktphasen ist dann für die Fondsgesellschaft ein Tilgungsvorsprung besonders wichtig. Und in einem normalen Marktumfeld sind schuldenfreie Schiffe eine hochrentable Geldanlage für nahezu steuerfreie Auszahlungen von 15 % bis 25 % pro Jahr.  Einsparungen bei den Betriebskosten bieten Spielraum für mögliche Sondertilgungen und Zinsen sowie durch den Abschluss höherer Anschlusschartern als kalkuliert.

 

  • Auszahlung 2010: 112,45 Mio. Euro für die Anleger
  • Schiffsfonds leisteten 2010 im Schnitt 11 Prozent Auszahlungen. Spitzenreiter 2010 sind MS "NORTHERN FAITH" mit 30 Prozent und MS "PUGWASH" mit 26 Prozent.
  • Tilgungsvorsprung 2010: 60 Mio. US-Dollar oder 1,12 Jahre pro Schiff 
  • Bereits 77 Prozent der fahrenden Flotte schuldenfrei

Wir ziehen für das Jahr 2010 eine positive Bilanz. Trotz Turbulenzen an den weltweiten Finanzmärkten und dem nachhaltig schwachen Dollarkurs erhielten unsere Anleger auch für das vergangene Jahr hohe Auszahlungen. Insgesamt 112,45 Mio. Euro überwiesen wir an die Anleger unserer 47 Schiffsfonds für das Jahr 2010.

Nicht unerwähnt bleiben soll die Folge der ungewissen Marktsituation in 2009, wo wir aus Gründen der kaufmännischen Vorsicht die Auszahlungen bewusst niedrig gehalten oder sogar ausgesetzt haben, um für die Folgejahre entsprechende Liquiditätspolster vorzuhalten. Betrachtet man die Jahre 2009 und 2010 in Summe, so haben die Anleger im Schnitt über beide Jahre immer noch eine durchschnittliche Auszahlung von 6 % pro Jahr bezogen auf das gezeichnete Kapital erhalten. In der Gesamtbilanz bleiben wir jedoch bei den kumulierten Auszahlungen mit einer Zielerreichung von 103 Prozent der Planzahlen weiterhin im Plus. Zur Sicherstellung der Liquidität mussten in 2010 bei lediglich vier Schiffsgesellschaften Betriebsfortführungskonzepte mit freiwilliger Teilnahme im Gesellschafterkreis umgesetzt werden. Hier wurden 6,6 Mio. EUR durch die Gesellschafter in Form einer freiwilligen Kapitalerhöhung und 2,7 Mio. EUR in Form eines Gesellschafterdarlehens eingezahlt.

Unsere Unternehmensphilosophie setzt traditionell darauf, einen Teil der überplanmäßigen Liquidität aus dem Betrieb der jeweiligen Fonds für eine frühe Tilgung der Schiffshypotheken zu verwenden. Im Vergleich zu den Planzahlen beträgt die Voraustilgung der Flotte zum Ende des Jahres 2010 rund 60 Mio. US-Dollar. Das entspricht einer Voraustilgung von durchschnittlich 1,12 Jahren pro Schiff. Der seit 2006 abnehmende Tilgungsvorsprung ist ein Resultat der komfortablen Situation, dass bereits 77 Prozent der fahrenden Flotte komplett entschuldet sind und somit die bestehenden Tilgungsvorsprünge durch die Abnahme der Planungshorizonte abgebaut werden.

Im Jahre 2010 wurden aufgrund des fortgeschrittenen Alters von Schiffen und der damit verbundenen mangelnden Fortführungsprognose drei Schiffsverkäufe beschlossen und ausgeführt. Im Juni erfolgte der Verkauf des 19-jährigen Containerschiffes MS "NORTHERN FORTUNE" zu einem Kaufpreis von 6,12 Mio. US-Dollar, im August wurde das 20-jährige Containerschiff MS "CONTSHIP AUSTRALIA" zu einem Preis von 3,55 Mio. US-Dollar und im Oktober das 21-jährige Containerschiff MS "JAPAN SENATOR" zu einem Preis von 5,8 Mio. US-Dollar verkauft.

Bisher wurden insgesamt 48 Fonds, in den meisten Fällen mit überdurchschnittlichen Ergebnissen für die Anleger, wieder veräußert. Der durchschnittliche Kapitalrückfluss nach Steuern betrug hierbei 150.414 Euro bezogen auf eine Beteiligung von 100.000 Euro zzgl. 5 % Agio.

Die fahrende Flotte der Norddeutschen Vermögensanlage bestand per Ende 2010 aus 47 Schiffen. Im einzelnen bestand die fahrende Flotte per Ende 2010 aus 44 Containerschiffen und 3 Gastankern.

Die wirtschaftliche Entwicklung der in Fahrt befindlichen Schiffe ergibt zusammengefasst folgendes Bild: Von den 47 Schiffen der Flotte sollten gemäß Prospektierung per Ende 2010 bereits 31 Schiffe verkauft sein. Sie sind jedoch aufgrund des positiven Geschäftsverlaufes - es konnten im ungewichteten Mittelwert bisher jährlich 7,75 Prozent gegenüber ursprünglich geplanten 5,28 Prozent an laufenden Auszahlungen je Schiff vorgenommen werden - weiterhin für die jeweiligen Beteiligungsgesellschaften in Fahrt. Bei den restlichen 16 Containerschiffen der Flotte zeigt ein Plan-Ist-Vergleich der Tilgungen und Auszahlungen per Ende 2010 einen positiven Verlauf der bisherigen Betriebsphase.

Es besteht ein Tilgungsvorsprung von insgesamt 60 Mio. US-Dollar, im Durchschnitt pro Schiff also 4,3 Mio. US-Dollar oder 1,12 Jahre. Die meisten der Schiffe werden aus heutiger Sicht zumindest prospektgemäß entschuldet sein und im Anschluss überproportional auszahlen können.

Bei den Auszahlungen der laufenden Flotte zeigt sich, dass für 2010 durchschnittlich 11,03 Prozent p. a. an die Anleger geleistet wurden. Damit wurde der Planwert (soweit vorhanden) von 7,25 Prozent p. a. überschritten.

In der Betrachtung über die bisherige Gesamtlaufzeit der Flotte weisen 5 Schiffe überplanmäßige Auszahlungen aus und 11 Schiffe haben die planmäßigen Auszahlungen bisher nicht erreicht. Bei 31 Schiffen liegen keine Planwerte mehr vor.

 


 


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